UNSERE PHILOSOPHIE

Für unsere Philosophie müssen wir in der Geschichte etwas zurückgehen.

Ende des 19,. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Maschinisierung in vollem Gange. Viele Geräte, die zuvor mit Muskelkraft betrieben wurden, wurden nun durch Maschinen ersetzt. Autos und Traktoren verdrängten so ganz langsam die Arbeitstiere wie Ochsen, Esel und Pferde aus unserem Alltag, soweit, dass die meisten Menschen heute das Pferd als teures Hobby sehen.
Nicht immer war die Zeit von Mensch und Pferd von Harmonie erfüllt. Doch es gab einige Personen, die sich viele Gedanken gemacht haben. Benno von Achenbach veröffentlichte 1922 sein Buch “Anspannen und Fahren”, zu einem Zeitpunkt, als das Pferd schon stark aus dem menschlichen Alltag verdrängt wurde.

Achenbachs Grundsätze

-Sicherheit
-Zweckmäßigkeit
-Pferdeschonung

sind unsere Grundsätze im Umgang mit dem Pferd. Achenbachs Fahrlehre ist noch heute in Europa die meistgelehrte und praktizierte Methode des Kutschfahrens. Mit Recht können Sie sagen, das sind fast 100 Jahre her und wir leben im Hier und Jetzt. 

Und genau da setzt unsere Philosophie ein: 

Wo würde der Mensch heute stehen, wenn es das Pferd nicht gegeben hätte?

Wie weit wären wir in unserer eigenen Entwicklung, wenn es nicht vernünftige Pferdemenschen gegeben hätte, die sich um Anpaarungen Gedanken gemacht hätten, die dem jeweiligen Einsatz am gerechtesten wurden?
Sollen wir all dieses Kulturgut aussterben lassen und unsere eigene Geschichte mit der Geschichte des Pferdes vergessen?

NEIN!!!

Zukünftige Generationen sollen erfahren, wie mühsam, aber auch ehrenvoll die Arbeit vor all der Technik war und jetzt noch ist. Jeder sollte mal erleben, was es heißt, in einer Pferdekutsche zu reisen. Sicherlich ist eine Kutschfahrt in Dresden nicht so komfortabel wie in einer S- Klasse. Aber sie berührt die Seele und jeder, der sich auf diese Reise einlässt, wird auch ein Stück zu sich selbst finden, da man nicht durch die Zeit und Gegend rast, sondern die Welt mit allen Sinnen erfährt. All diese und noch mehr Gedanken haben auch zu dem Entschluss geführt, das Rheinisch Deutsche Kaltblut zu züchten und somit seinen Bestand zu erhalten. Diese sanften Dicken sind schon sehr lange hier bei uns in Sachsen beheimatet. Leider zählen sie aber zu den existenzbedrohten Haustierrassen, was noch ein Grund mehr ist, diese Rasse zu züchten.

Das Auto hat das Pferd noch lange nicht verdrängt. Oder kennen Sie ein Denkmal, auf dem ein Mann am Steuer sitzt?

Hans Günther Winkler, Springreiter

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FUHRHALTEREI & RHEINISCH-DEUTSCHE KALTBLUTZUCHT

Peter Köthe
Südstr. 15
09648 Kriebstein OT Reichenbach

Tel.: 015206327309
Email: peter.koethe1@gmail.com

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